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Gone Gone

22.12.2012

Deutsche Version siehe unten

Today we are writing from Curacao, where we are at anchor in the well-protected bay „Spaanse Water“. We left Grenada with winds between 20 and 30 knots. The reach was fast, but also rather rough. We made the 400 sm in 57 hours, the fastest we’ve been on our Alua by now. Thanks to Georg, our private sailing-pharmacist, we could beat our seasickness with Vomex-suppositories and within a short time life was good again.
Leaving Grenada also meant to leave some friends behind that we had met here during the last two winters. Thank you Kim and Rikky, Colin, Shademan, Jenny and Bob, Shirley and John, Sarah and Doug, Lisbeth and Christian, Jerry, Alex and John, Hazel and Hans, Arleen and Denis.
Kim at „de Big Fish“ said as we told her that we intended to leave for the Pacific: „Now you will not just be gone, you will be gone gone.“ But we already know that we will meet „old“ friends again on our westward way. We also look forward to seeing crews that are some 4000 miles ahead of us, sending us information and encouragements from the middle of the Pacific.

Wir schreiben heute aus Curacao, wo wir in der wunderbar geschützten Bucht „Spaanse Water“ liegen. Wir verliessen Grenada bei Wind zwischen 20 bis 30 kn (Windstärke 6 bis 7) und hatten eine sehr schnelle, wenn auch etwas wellige Überfahrt nach Bonaire (400 sm in 57 Std). Schon am ersten Tag wurden wir beide seekrank, aber die Vomex-Zäpfchen, die uns Georg, unser Hausapotheker mitgegeben hatte, wirkten Wunder, und in kurzer Zeit waren wir wieder fit und dabei blieb es auch. Von Bonaire bis Curacao waren es dann nur noch knappe 40 sm, oder anders ausgedrückt, ein gemütlicher Tageschlag.
Willemstad, die Hauptstadt von Curacao, gehört zum UNESCO Weltkulturerbe, und weil Curacao mal eine holländische Kolonie war, ist in dieses Kulturerbe wohl auch „Hagelslag“ mit eingeschlossen, und wir wollen die Hagelslag-lose Zeit offiziell am Weihnachtsmorgen beenden. Im Hinblick auf noch grössere Herausforderungen verzichten wir darauf, Hagelslag zum Rätsel der Woche zu erklären.
Grenada zu verlassen bedeutete auch, Menschen in Grenada zurückzulassen, die wir hier im Laufe der beiden letzten Winter kennen lernten und die uns immer so liebevoll empfangen und unseren Aufenthalt zu etwas Besonderem gemacht hatten. Danke Kim und Rikky, Colin, Shademan, Jenny und Bob, Shirley und John, Sarah und Doug, Lisbeth und Christian, Jerry, Alex und John, Hazel und Hans, Arleen und Denis.
„Gone gone“, oder auf gut Deutsch „wirklich weg“, sagte Kim, als wir ihr erzählten, wohin unsere Reise geht. Kim ist Wirtin im „de Big Fish“ und arbeitet hart, damit wir Segler uns jeden Tag an feinem Essen und kühlen Drinks erfreuen können. Sie träumt auch davon, einmal nach Australien zu reisen, aber dazu müsste sie wohl im Lotto gewinnen, meint sie lachend und Lotto spiele sie ja nicht. Kommst du nach Grenada, geh mal zum „de Big Fish“. Im Gegensatz zu Kim war Wendy einfach sprachlos, konnte mit dem Wort Australien gar nichts anfangen und fragte nur: „Was, ein ganzes Jahr seid ihr unterwegs? Immer auf dem Schiff? Wochenlang keine Inseln zum Anlegen im Pazifik?“ Ja, für sie ist unsere Reise etwas absolut Unverständliches. Hier in Grenada ist sie zu Hause, hier ist sie glücklich.
Glücklich sind auch wir, und zwar darüber, dass dieses Jahr das Christkind nicht kommt, denn wir wollen ja mit guten Passatwinden und der richtigen Strömung über den Pazifik segeln. Da gibt es nämlich im Pazifik so ein Christkind, das nicht nur die Segler, sondern auch die Fischer oder die Bauern ganz schön ärgern kann. Und dies ist unser Rätsel der Woche:
Welchen Namen trägt dieses Christkind und was steckt wirklich dahinter?

Nun sind wir also „gegangen-gegangen“ und wissen dabei auch, dass wir auf unserem Weg westwärts „alte“ Freunde wieder sehen werden. Wir freuen uns darauf, Crews zu treffen, die im Moment 4000 Meilen vor uns liegen und uns mit Informationen aus dem Pazifik Mut machen für unser geplantes Weitersegeln.

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