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Daily Challenges

26.04.2013

26.4.2013, at sea, position: 3°08' S, 100°06' W; 0600 UTC; course over ground 245°

The nightmare of sailors: In the darkness we catch a line from a fisher net that was not marked. We manage to cut us free and to sail on. Luckily the wind steering is not damaged. Later that night squalls keep us from sleeping. The next day on the HF radio we hear about other crews' troubles: a broken autopilot, a disrupted mainsail and water in the engine room due to a broken seacock. So we are lucky with our little problems and sail on with nice trade winds from the SSE while the moon enlightens our nightly path to the Marquesas.

Träume werden Wirklichkeit - Albträume manchmal auch! Der zweite Tag beginnt verheissungsvoll: Segelnd vor dem Wind bei geringer Wellenhöhe und zwei Knoten Strom, der uns gegen Westen mitnimmt. In der Abenddämmerung sichten wir drei Meilen entfernt einen kleinen Fischkutter; etwas später orten wir mit dem Radar einen zweiten. Die beiden Fischkutter fahren auf parallelem Kurs zu uns. Plötzlich stellt Peter fest, dass die Alua nur noch zwei Knoten läuft und vom Kurs abweicht - und dies bei unveränderter Windstärke und Windrichtung. Wir bergen die Segel, um das Schiff ganz zu stoppen. In der Dunkelheit stellen wir fest, dass unsere Alua eine längere Leine mitschleppt. Offenbar sind wir in ein nicht markiertes Stellnetz geraten: Ein Segleralbtraum! Eine Leine hat sich um das Pendelruder der Windfahnensteuerung herumgelegt und dieses seitlich hochgehoben und ausgeklinkt. Mit dem Rettungsgurt gesichert auf der Badeplattform liegend, gelingt es Peter, die Leine zu fassen und zu kappen. Er hängt auch das Pendelruder wieder ein. Zum Glück ist nichts defekt. Nach einer Stunde können wir wieder Segel setzen.
Noch in der gleichen Nacht erreichen uns Squalls (Böen mit Regenschauern) und halten uns weiter auf Trab und vom nötigen Schlaf ab. Am folgenden Tag erfahren wir über unser Funknetz mit dem schönen Namen "Beagle Net", was andern Schiffen zur Zeit widerfährt: Eine Jacht meldet einen Riss im Grosssegel, der repariert werden muss, eine weitere Jacht kreuzt gegen den Wind zurück auf die Galapagos Inseln, um dort den defekten Autopiloten zu ersetzen, eine dritte Yacht meldet Wassereinbruch im Motorraum durch ein gebrochenes Seeventil. Da war unser Zwischenfall ja Peanuts. Mit über sechs Knoten segeln wir weiter mit Passat aus Südsüdost. In der zweiten Nachthälfte rollt der Mond jeweils vor uns einen silbernen Teppich aus, auf dem wir westwärts ziehen.

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