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Clouds

04.05.2014

"Show me a man anywhere in the whole wide world, who knows and loves clouds more than I do. And show me anything more beautiful in the world than clouds. They are hovering as a silvery thin layer, they sail past, smiling, white and gold-edged, and they stand still, resting, tinged in yellow, red and bluish.
They assume the shapes of blessed isles and guardian angels, they look like threatening hands, flapping sails, migrating cranes.
They are the eternal allegory of all rambling, of every quest, desire and yearning for home. And as they are suspended fainthearted and yearning and defiant in between the earth and the sky, so the souls of men are suspended fainthearted and yearning and defiant in between time and eternity."
If you want to read on, go open your e-book and read Peter Camenzind by Hermann Hesse!
And furthermore let us introduce you to someone who knew and loved the clouds at least as much as Peter Camenzind did. His name is Luke Howard. He was born in London in 1772; he was a pharmacist and an amateur meteorologist. He was the one who named the principal categories of clouds: cirrus, cumulus and stratus in his "Essay on the Modification of Clouds" published in 1803 - names that we still use today.
Luke Howard, "The Namer of Clouds", was even honoured by Goethe who wrote in gratitude to him:

"But Howard gives with clear and pristine mind
To us the gain of lessons of the kind,
That which no hand can clasp, no hand can reach,
It’s he who first has tried. He first did teach."

As sailors we are used to watch the modification of clouds so to achieve the safest passage. We do hope that our grandchildren will watch the sky now and then and will not just be living in IT-clouds. We look forward to teach them the modification of cirrus, cumulus and stratus.

Wolken
"Zeigt mir in der weiten Welt den Mann, der die Wolken besser kennt und mehr lieb hat als ich! Oder zeigt mir das Ding in der Welt, das schöner ist als Wolken sind!
Sie schweben silbern in dünner Schicht, sie segeln lachend, weiss; mit goldenem Rand, sie stehen rastend in gelben, roten und bläulichen Farben.
Sie haben die Formen von seligen Inseln und die Formen von segnenden Engeln, sie gleichen drohenden Händen, flatternden Segeln, wandernden Kranichen.
Sie sind das ewige Sinnbild alles Wanderns, alles Suchens, Verlangens und Heimbegehrens. Und so, wie sie zwischen Erde und Himmel zag und sehnend und trotzig hängen, so hängen zag und sehnend und trotzig die Seelen der Menschen zwischen Zeit und Ewigkeit.

Wenn du davon mehr lesen willst, öffne dein e-Book und lies Peter Camenzind von Hermann Hesse.

Und dann lass uns dir einen Mann vorstellen, der die Wolken sicher ebenso sehr kannte und liebte wie Peter Camenzind. Sein Name ist Luke Howard. Er wurde 1772 in London geboren, war Apotheker und Hobby-Meteorologe. Er gab 1803 in seinem "Essay on the Modification of Clouds" den Wolken jene Namen, die Bucheli, Kachelmann & Co noch heute verwenden: Cirrus, Cumulus und Stratus.
Luke Howard, der "Erfinder der Wolken" wurde sogar von Goethe geehrt, der zu seinen Ehren Folgendes schrieb:

"Er aber, Howard, gibt mit reinem Sinn,
Uns neuer Lehre herrlichsten Gewinn;
Was sich nicht halten, nicht erreichen lässt,
Er fasst es an, er hält zuerst es fest."

Als Segler sind wir gewohnt, die Veränderungen der Wolken zu beobachten, um eine sichere Ueberfahrt zu erreichen. Wir hoffen, dass auch unsere Grosskinder noch ab und zu an den Himmel schauen und nicht nur in der IT-Cloud leben werden. Wir freuen uns darauf, ihnen Zirrus, Stratus, Kumulus & Co vorstellen zu dürfen. Vielleicht schaffen wir dann auch noch den lateinischen Plural, wenn die Zirren uns umschwirren. Ein bisschen klassische Bildung wäre schön in einer Zeit, in der alle nur noch in anglizistischen Zungen sprechen, und die Bildung in Bench Marks, Standards, Assessments, Credit Points und Output gemessen wird.

Und hier ist das Rätsel der Woche: Welche Wolkenart beschreibt Goethe hier?

„Nun lasst auch niederwärts, durch Erdgewalt
Herabgezogen, was sich hoch geballt,
In Donnerwettern wütend sich ergehn,
Heerscharen gleich entrollen und verwehn!“


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