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Gerong and Orah

06.09.2015

Once upon a time the dragon princess – a mystical princess – married with Empu Najo, gave birth to twin babies.
The baby boy named as Gerong and the female baby dragon named Orah. Gerong and Orah grew up separately. When the human boy Gerong had grown, he hunted in the woods and met Orah, the female dragon, but they didn’t know each other. When Gerong’s weapon pointed to Orah, their mother showed up. She said: “Do not kill her, because she’s your sister!”
After that moment, every Komodo villager believed that they and the dragons are brothers.

What do we learn from this story?
We do need more stories like this to be told to people all over the world. Some species of wales would not be close to extinction and wales would be recognized as our brothers. And maybe our brothers, the Orang Utans, would get back a little bit of their forest.
Our thoughts are going back to the Aboriginal people and their philosophy. They were probably the first ones who lived a life of sustainability over ten thousands of years, a word that was invented only recently and which nowadays is abused by just every under average advertising agency and even soccer clubs.

Ironically the deer and the water buffalos of the Komodo national park have to be protected these days by the rangers. If the local people would kill and eat them, they would kill the prey of the Komodo Dragons making them starve and die out.



Es war einmal eine Drachen-Prinzessin, die gebar ihrem Mann Empu Najo Zwillinge. Den Knaben nannten sie Gerong, das Mädchen Orah. Gerong war ein Menschen-Junge. Orah war ein Drachen-Mädchen. Die beiden wuchsen getrennt von einander auf.
Als Gerong erwachsen war ging er im Wald jagen und traf auf Orah, die Drachen-Frau, aber sie erkannten einander nicht. Als Gerong seine Waffe auf Orah richtete erschien ihm seine Mutter und rief: “Töte sie nicht, sie ist deine Schwester!”
Von diesem Augenblick an glaubten alle Einwohner Komodos, dass die Warane ihre Brüder und Schwestern seien.

Was lernen wir daraus?
Wir bräuchten viele Geschichten dieser Art, um den Menschen überall auf der Welt zu sagen, dass die Tiere unsere Verwandten sind. Vielleicht wären dann weniger Wale vom Aussterben bedroht, und die Orang Utans bekämen vielleicht etwas von ihrem verlorenen Wald zurück.
Korruption und illegaler Holzhandel haben ganz besonders in Indonesien viel Wald zum Verschwinden gebracht, wobei multinationale Konzerne fröhlich mitmischen. Daran sollten wir denken, wenn wir in Zukunft Gartenmöbel aus Tropenholz kaufen – auch wenn ein dickes Label drauf klebt: Aus nachhaltigem Holzanbau.

Unsere Gedanken gehen zurück zu den australischen Ureinwohnern und ihrer Philosophie. Sie waren möglicherweise die ersten Menschen, welche seit Tausenden von Jahren nachhaltig mit ihrer Umwelt umgingen. Nachhaltigkeit, ein Begriff der erst vor wenigen Jahren geprägt wurde und nun von jedem drittklassigen Werbebüro und sogar von Fussball-Klubs missbraucht wird.

Ironischerweise müssen heute die Hirsche und Wasserbüffel auf Komodo durch die Ranger geschützt werden, damit sie nicht von den Einheimischen geschossen und gegrillt werden. Ohne diese Beute wären die Komodo-Warane vom Aussterben bedroht.


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